Klaus Baumann wiedergewählt

15.06.2018

Die Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker der CDU im Ennepe-Ruhr-Kreis kamen jetzt im Wittener Ratskeller zusammen, um einen neuen Kreisvorstand zu wählen. Einstimmig wurde der ehemalige Bürgermeister und jetzige Ehrenbürgermeister der Hansestadt Breckerfeld, Klaus Baumann, in seinem Amt bestätigt. Klaus Baumann machte in seinem Rechenschaftsbericht noch einmal deutlich, dass die Kommunen gerade im Ruhrgebiet auf die finanziellen Unterstützungen vom Land und aus dem Bund angewiesen sind, um ihre Aufgaben auch in schwierigen finanziellen Zeiten gut erfüllen zu können. Neben Klaus Baumann gehören dem Vorstand drei stellvertretende Vorsitzende an: Dr. Frank Burbulla, Dezernent in Herne und früherer Erster Beigeordneter in Hattingen, Oliver Flüshöh, Vize-Landesgeschäftsführer der KPV-NRW und Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Ennepe-Ruhr, sowie Sabine Mayweg, Kreistagsabgeordnete und Vorstandsmitglied in der CDU-Fraktion beim Regionalverband Ruhr. Beisitzer wurden der Herdecker Werner Wichert, die Sprockhöveler Torsten Schulte und Dr. Christian Waschke, der Schwelmer Michael Müller, der Gevelsberger Herbert Leugers, der Hattinger Bernd Jenk, der Ennepetaler Daniel Heymann, der Wittener Julian Fennhahn sowie für die Kreistagsfraktion Magdalene Dierkes-Alperstädt und Udo Andre Schäfer. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Martin Spittler.

In seinem Referat mit dem Titel „Städtepartnerschaften. Ein überholter wie teurer Hut für die Kommunen oder so aktuell wie nie?“ setzte sich Wittens Stellvertretender Bürgermeister Lars König mit den Städtepartnerschaften gerade von Witten auseinander. Diese seien in Zeiten knapper Kassen immer verdächtig als Kommunaltourismus auf Kosten der Steuerzahler. Lars König widerspricht aber: „Ich habe jetzt mehrere Fahrten zu unseren Städtepartnern durchgeführt und dabei immer festgestellt, dass die Begegnung mit anderen Menschen und die Auseinandersetzung mit dem Leben in den fremden Städten viel zum wechselseitigen Verständnis beitragen.“ Er ziehe eine positive Bilanz und werde weiter Reisen in die Partnerstädte anbieten.